Es ist noch gar nicht lange her, da waren die behornbrillten Computerfuzzis die absoluten Außenseiter. Vor World of Warcraft, den ganzen Egoshootern. Als es noch Pac Man gab. Damals. Da lachte man genau diese aus, deren Stil man sich nun zu eigen macht. Denn was ist schon cooler als uncool zu sein?

Tatsächlich ist die schwarze Hornbrille längst das Indiesymbol schlecht hin. Und auch Pullunder und Karohemden finden langsam aber sicher wieder Akzeptanz in der heutigen Jugendkultur.
Um das ganze noch abzurunden empfehlen sich da gewisse Accessoires.

 

Wie die Binäruhr. Weil Casio und Konsorten einfach gestern war.
So eine Binäruhr ist schon deshalb exklusiv, weil man eine Anleitung braucht, um die Uhrzeit abzulesen. Die jeweiligen Dezimalziffern werden in das binäre System übertragen, das ja nur aus Einsen und Nullen besteht. Bedeutet, etwas ist entweder an oder aus. Die Anzeige einer solchen Uhr besteht im wesentlichen aus Leuchtdioden, die in Stunden- und Minutenspalten angeordnet sind und denen man die Werte 1, 2, 4, 8, 16 und 32 zuteilt. Je nachdem wie spät es ist, leuchten die Dioden der einzelnen Zahlen auf Knopfdruck bunt auf und bilden so die Uhrzeit.

Wem das jetzt zu kompliziert ist, kann es hier selber ausprobieren.

 

Einer der führenden Hersteller solcher Uhren ist das Label 01 The One. Mit mittlerweile sieben verschiedenen Grundformen, die sich hinsichtlich der Dioden und Materialien noch unterscheiden, kommt eigentlich jeder auf seine Kosten. A propos Kosten: ein solchen Vergnügen ist nicht ganz billig. Außerdem gibt es noch keinerlei Erfahrungsberichte, wie sich das Ablesen der Uhr im Suff gestaltet. Kaum einer wird das wohl ohne ein Auge zuzukneifen richtig hinbekommen.

Aber vielleicht ist auch das bald wieder Schnee von gestern, wenn wir von einer Retrowelle überrollt werden, die die gute alte Flik Flak mit sich bringt.

 

[0I The One Webseite]

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